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DER ERDHEILUNG-JETZT KONGRESS ENDET IN

WOLFGANG STRASSER

Als Steinmetz spürte ich eine tiefe Verbindung zur Erde. Heute darf ich mit dieser Verbindung als Geomant beruflich arbeiten. Und die Erde nicht nur als Natur, sondern als Wesenheit wahrnehmen, die uns Menschen in tiefer Liebe verbunden ist.

Damit verbunden ist aber auch die tägliche Wahrnehmung, wie sehr sich die Menschen von der Erde getrennt haben. Und in dieser Getrenntheit oft Schaden anrichten, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wenn wir also von Erdheilung sprechen, so verstehe ich darunter die Reparatur dieser Schäden und Belastungen, die Menschen an der Erde anrichten und hinterlassen.

Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität sind eng verknüpft mit dem Heilsein unserer Erde und es täte uns selber am besten, achtsam zu sein. Albert Schweitzer sagte, das Heil der Welt liegt nicht in neuen Maßnahmen, sondern in einer anderen Gesinnung. Die Erde braucht keine Heilung, sie kann sich selber viel besser helfen. Es wäre auch eine große Selbstüberschätzung, wenn wir glauben, die Erde heilen zu können.

Als letztes Jahr der europäische Dachverband EAS – Erde-Mensch-Raum gegründet wurde, entstand auch eine Initiative „EarthCare“ als öffentliche Plattform zum Schutz heiliger Orte und Landschaften. Gleichzeitig formierte sich aber auch die Initiative „SoulCare“. Die Erkenntnis, dass es nicht die Erde ist, die Heilung braucht, sondern die Seelen, war sehr stark zu spüren. Für unsere Heilung genügt es nicht, uns wieder der Natur annähern, sondern wieder zu Natur zu werden.

www.baubiologie.or.at

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